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Willkommen bei der DFG-Forschungsgruppe „Recht – Geschlecht – Kollektivität“

Unsere interdisziplinäre Forschungsgruppe (FOR) besteht seit Januar 2018. Ihr gehören Vertreter*innen der Rechtswissenschaft, der Soziologie, der Europäischen Ethnologie und der Geschichtswissenschaft von den drei größten Berliner Universitäten (HU/TU/FU), der Universität Potsdam und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) an. Unser Ausgangspunkt sind die Auseinandersetzungen um Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Gegenwart. Wir fragen danach, wie Kollektive entstehen, wie sie aufrechterhalten werden und wie in ihnen um Vorstellungen des Gemeinsamen gerungen wird. Diese Prozesse betrachten wir aus der Perspektive von Recht und Geschlecht. Kurz gesagt leitet diese Frage unsere Forschungen an: Wie stellen sich aktuelle gesellschaftliche Konflikte dar, wenn wir sie aus der Sicht juristisch normierter und zugleich vergeschlechtlichter Kollektivierungsprozesse betrachten? Mehr erfahren…

Die FOR besteht aus sechs Teilprojekten (TP) sowie einem Koordinationsprojekt. In jedem TP untersucht ein Team ein bestimmtes empirisches Forschungsfeld. In der zweiten Förderphase (2021-2024) sind das Umweltrecht und Umweltklagen (TP A), transnationale Arbeitskonflikte (TP B), Urban & Housing Commons (TP C), Verbraucher*innenschutz (TP D), gemeinwohlorientierte Prozesse der Infrastrukturierung (TP E) und Menschenrechte, queere Geschlechter und Sexualitäten seit den 1970er Jahren (TP F).


Aktuelles:

Equal Pay 4.0: Chancen und Risiken

Equal Pay Day 2022: Gerechte Bezahlung in der digitalen Arbeitswelt

Frauen verdienen in Deutschland immer noch deutlich weniger als Männer, was unter anderem an schlechter bezahlten Jobs, Teilzeittätigkeit oder niedrigeren Positionen liegt, in denen Frauen häufig tätig sind. Beim diesjährigen Equal Pay Day (EPD) steht die Digitalisierung im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Equal Pay 4.0 – Chancen und Risiken“ möchten die Veranstalterinnen Einblicke in die digitale Arbeitswelt geben und in deren positive aber auch herausfordernde Aspekte – insbesondere für berufstätige Frauen. 

Zu diesem Thema diskutieren engagierte Frauen aus Politik und Wissenschaft, dem Gründungssektor und der Gewerkschaft mit.

Neben interessanten Einblicken in die verschiedenen Berufsfelder und der dortigen Bedeutung von digitaler Arbeit wird ein Schwerpunkt auf Genderaspekten von Plattformarbeit liegen.
 

Die Gäste auf dem virtuellen Podium sind:

  • Grußwort: Katja Dörner, Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn
  • Christina Dahlhaus, Bundesvorsitzende der Fachgewerkschaft DPVKOM, die die Mitarbeitenden von Post, Postbank, Telekom und Call-Center vertritt
  • Dr. Isabell Hensel, Juristin und Wissenschaftlerin mit einem Schwerpunkt auf Genderaspekten von Plattformarbeit
  • Beate Müller-Gemmeke, M.d.B., arbeitsmarktpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen
  • Tessa Wirth, Gründerin des Start-ups finance, baby!, das digitale Fortbildungen und Beratung zu finanziellen Fragen und Herausforderungen anbietet

Die Diskussion wird moderiert von Anna Hoff

Diese Veranstaltung zum Equal Pay Day 2022 ist eine Kooperation zwischen dem Deutschen Juristinnenbund e.V. Regionalgruppe Bonn, der Gleichstellungsstelle der Stadt Bonn und dem BPW Bonn
 

Die Veranstaltung wird digital per Zoom stattfinden. Hier können Sie sich für die Veranstaltung anmelden oder Sie schreiben eine E-Mail an rg.bonn@djb.de