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Alina Mehrens

Studentische Mitarbeiterin im Teilprojekt A: „Ein Anspruch auf eine gemeinsame Welt? Geschlecht in Umweltrecht und Umweltklagen“
Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien, Humboldt-Universität zu Berlin

Als Studentin einer Rechtswissenschaft, die sich oft als von Marginalisierung und politischer Bewegung entkoppelte Sphäre zu verstehen scheint, ist es mir wichtig gerade diese Kopplung besser zu artikulieren und ein aktives Verständnis einer kritisch engagierten Rechtswissenschaft zu schaffen.

Setzt man sich mit Recht als Ort und Mechanismus politischer Bewegung auseinander öffnen sich Problematiken selbstbestimmter Artikulation und Sichtbarmachung von Ungleichheit, Gewalt und Marginalisierung. Recht nimmt aktiv an diesen Prozessen teil, schafft Sprache zum Anklagen, Fordern und Hinterfragen. Öfter jedoch beengt es auch die Erzählungen und Forderungen der Betroffenen. Ich freue mich darauf im Rahmen des Forschungsprojekts mit diesen Widersprüchen umzugehen, Analyseansätze zu finden und den Prozess des Claimings eines juristischen Prozesses für politische Bewegungen besser zu verstehen. 

Besonders interessiere ich mich dabei für die wechselseitigen Prozesse in denen Recht Wirklichkeit schafft und die Ansätze, die sich daraus für eine queerfeministische und herrschaftskritische Klimagerechtigkeitsbewegung ergeben.