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Genealogien aktueller Wissensformationen

Das übergreifende Anliegen der Forschungsgruppe ist es, Schnittstellen der Rechts- und Geschlechterforschung sichtbar zu machen und disziplinäre Besonderheiten wie transdisziplinäre Zusammenhänge vertiefend zu diskutieren. Adressiert werden dabei Wechselbeziehungen von Recht als soziokulturellem Diskurs- und Handlungszusammenhang und von Gender als wirkmächtiger sozialer Norm und Strukturkategorie. Die Zusammenarbeit der Teilprojekte stellt sich damit auch als eine Begriffs- und Konzeptwerkstatt dar, durch die (1) die Herstellungsprozesse gegenwärtiger normativer Ordnungen sichtbar gemacht, (2) Austauschprozesse zwischen unterschiedlichen disziplinären bzw. gesellschaftlichen Wissensräumen identifiziert und (3) methodische wie epistemologische Fragen im Anschluss an rekonstruktive Verfahren diskutiert werden sollen. 
Die Forschungsgruppe geht davon aus, dass nur eine solche systematische, historisch, politisch und disziplinär kontextualisierende Begriffsreflexion transdisziplinäre Begegnungen auch als Konfrontationen produktiv werden lässt.